Sławków ist eine Stadt im Landkreis Będzin. Auf einer Fläche von 36,6 km2 leben dort über 7 Tsd. Personen. Der Name stammt vom legendären Ritter Sławko, der eine Siedlung gründete, die sich zu der heutigen Stadt entwickelte. Es grenzt u. a. an Dąbrowa Górnicza und Sosnowiec.
Sławków ist für seine zahlreichen Denkmäler berühmt, u.a. das hölzern-gemauerte Wirtshaus Austeria sowie Ruinen der Burg von Krakauer Bischöfen. Das Wirtshaus liegt auf der Route der Holzarchitektur der Woiwodschaft Schlesien. Früher gab es hier das Städtische Museum, heute ist es ein Restaurant. Die Burgruinen stammen aus dem 12. Jahrhundert. Dort wurde eine Sammlung von Militaria gefunden, u.a. Platten des Spangenpanzers sowie zahlreiche Ofenkacheln mit abgebildeten Rittern und Höflingen.
In Sławków befindet sich der Bahn-Euroterminal - das „Fenster“ zum Fernen Osten. Das ist Europas weitester Ort, wo sich die Breitspurbahn mit der Regelspurbahn zusammentrifft. Euroterminal ermöglicht einen günstigen Warentransport zwischen Westeuropa und Asien.
Auf dem Gebiet von Sławków befindet sich das einmalige Wasserbecken, wo der rare Edelkrebs lebt. Edelkrebs wird als Barometer für die Wasserreinheit bezeichnet. Er meidet nämlich Gewässer mit schlammigem oder sumpfigem Boden und wählt die sauerstoffreichen Wasserbecken.
Eines der charakteristischen Objekte in Sławków ist Austeria - das historische Wirtshaus aus dem 18. Jahrhundert.